
No border plants
Wir schreiben eine ferne, dystopische Zukunft. Auf dem Planeten Erde wird der Sauerstoff knapp, denn die Vegetation ist nahezu ausgerottet und dem Klimawandel zum Opfer gefallen. Um die Pflanzen ist ein Kult und eine Religion entstanden, denn sie sind Nahrungsquelle und Atemluftproduzentinnen für die Menschen, welche die Pflanzen auf riesigen Gewächshauswagen mobil machen und als Atemluftreserve hinter sich herziehen. Hinter diesen Wagen bilden sich immer wieder Prozessionen, denn hin und wieder werden gar Ableger an die Atemlosen verteilt und somit wächst die eigene Chance des Überlebens. Auch kann es vorkommen, dass ein menschliches Medium vor Ort ist und aus dem Allerheiligsten des Wagens heraus die Schwingungen der Pflanzen in für den Menschen hörbaren Sound verwandelt und ein Feuerwerk der akustischen Klängen den ekstatischen Pflanzenjüngern hörbar macht. Nachrichten über die Prozessionen werden fleißig geteilt und verbreiten sich wie Lauffeuer und so strömen die Menschen, mit eigenen Atemschutzmasken und unter Einhaltung der Abstände untereinander versteht sich, hin zu den NO BORDER PLANTS ...
Idee Laura Jakschas
Wagenbau Laura Jakschas, Britta Bremer.
Perfomer*innen Andrea Casabianchi, Nina Reimann, Johannes Fast, Christiane Ostermayer, Dennis Pörtner, Kassandra Speltri.
Musik Clockwerk.
Kostüm Liz Adami, Romina Medrano.
Umsetzung und Konzeption Prozession Lena Kußmann, Laura Jakschas.
Projektleitung Plantkingdom Lena Kußmann, Jonas Viertzke.
Unser Dank geht an Transition Town Hannover, Herrenhäuser Gärten, Institut für Botanik, FFF, Kunstfestspiele Herrenhausen für die tolle Unterstützung bei Bau, Bepflanzung und Planung.




